Das Angebot eines Freelancers – Ratgeber mit Tipps

Inzwischen wissen wir, wie ein Angebot definiert wird und dass ein Kurzprofil üblicherweise nicht einem Angebot gleichzusetzen ist. Das bringt uns zur Frage, was genau ein Angebot eines Freelancers enthalten sollte.

Welche Punkte muss ein Freelancer-Angebot enthalten?

Wenn ein Freelancer sich für ein ausgeschriebenes Projekt bewirbt, geschieht dies in Form eines Angebots. Dieses sollte bestimmte Angaben – die dann auch von seiner Seite aus bindend sind – enthalten:

• Um welches Projekt handelt es sich bzw. auf welche Ausschreibung bezieht sich das Angebot?

• Warum sollte man sich für diesen Freelancer entscheiden (z. B. welche Fähigkeiten hat er wo und zu welcher Zeit erworben = Profil)?

• In welchem Zeitrahmen kann der Freelancer wie viel für die Firma arbeiten? (Beispiel: 14.06.–22.09.2017 wöchentlich 25 Std.)

• Welche seiner Dienste/Fähigkeiten bietet der Freelancer an – ggf. müssen bestimmte Aufgaben ausgeschlossen werden, um keine böse Überraschung zu erleben?

• Zu welchem Netto-Preis bietet der Freelancer seine Tätigkeit an (Pauschale, Stunden- oder Tagessatz)?

• Unter welchen Bedingungen fallen Reisekosten an?

• In welcher Region is es dem Freelancer möglich zu arbeiten?

• DER WICHTIGSTE PUNKT: wie lange ist das Angebot unverändert gültig?

Die im Angebot enthaltenen Angaben müssen wahr sein und so lange Gültigkeit haben, wie das Angebot selbst.

Zurück zum Schatz des Freelancers

Wenn unser Freelancer eine Schatzkiste, wie wir sie in unseren ersten Artikeln besprochen hatten, als Angebot bereitstellt, heißt das: Er muss sich genau überlegen, welche seiner Schätze er anbietet und bis zu welchem Zeitpunkt dieses Angebot unverändert für diesen bestimmten Kunden steht. Er kann nicht eine wertvolles Juwel aus der Kiste anbieten und dieses dann innerhalb der Angebotsfrist wieder aus der Kiste nehmen mit der Begründung, es wäre inzwischen verkauft.

Welche Konsequenzen ziehen wir daraus?

Wenn auf eine Projektausschreibung immer ein Angebot folgen muss, ist auch ein Kurzprofil, das daraufhin verschickt wird, ein Angebot – wenn auch ein sehr unvollständiges. Das heißt, jeder Freelancer sollte immer gleich ein richtiges Angebot mit allen relevanten Inhalten anstatt nur eines Kurzprofils versenden. Somit stärkt er auch seine Position, denn der Vermittler bzw. Kunde weiß sofort, was Sache ist.

Fassen wir zusammen:

• Es ist wichtig, im Angebot alle relevante Punkte aufzuführen

• Ein Angebot ist bindend, der Anbieter muss sich an seine eigenen Angaben halten

• Die Gültigkeitsdauer des Angebots ist besonders wichtig.

• Richtiger Angebotsversand statt eines Kurzprofils ist angesagt

In unserem nächsten Blogbeitrag beschäftigen wir uns damit, welche Rolle die Zeit spielt.

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