Freelancer in der Zwickmühle - welche Rolle spielt die Zeit?

Wir befinden uns in einer schnelllebigen Zeit wie nie zuvor. Egal, wo wir hinsehen, alles muss heute schneller, höher, weiter, besser sein. Wo es noch vor ein paar Jahren Reaktionszeiten von ein bis zwei Wochen gab, werden nun oft Rückmeldungen im Minutentakt vorausgesetzt. Beschleunigung hat auch vor dem Freelancer nicht Halt gemacht.

Beschleunigung auf dem Vormarsch

Auf Anfragen von Kunden oder Vermittlern ist der Freelancer heutzutage in vielen Fällen gezwungen, innerhalb kürzester Zeit zu antworten. Oft beträgt eine Angebotsfrist nur 24 Stunden.

Da die wenigsten Freelancer im Normalfall Däumchen drehen und auf die nächste Kundenanfrage warten, bedeutet dies, die jeweilige persönliche Frist beträgt nur einen Bruchteil dieser 24 Std. Der Freelancer muss vielleicht noch einen Auftrag abliefern, hat selbst ein Kundengespräch oder ist gerade für einen Kunden unterwegs, wenn die Anfrage bei ihm eintrifft. Es gibt viele Variablen, die zu einer Verzögerung auf Freelancer-Seite führen könnten.

Wenn der Freelancer allerdings nicht innerhalb kurzer Zeit reagiert, kann es sein, dass er aus dem ganzen Projekt schon entlassen ist, bevor er überhaupt den Fuß in der Türe hatte.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Wer als Freelancer besonders schnell reagiert, beispielsweise innerhalb einer Stunde schon beim Kunden/Vermittler anruft und nachfragt, hat gute Karten. Er bekommt die genauen Informationen zum Projekt und kann entsprechend ein genaues Angebot versenden. Auch hier gilt als besonders professionell, wer besonders flott unterwegs ist.

Eile mit Weile?

Entsprechend wenig Zeit kann ein Freelancer auf sein Angebot verwenden. Er könnte also gezwungen sein, zwischen Kundengespräch und der ebenfalls eiligen Arbeit an einem anderen Projekt ein schnell zusammengeschustertes Profil/Angebot zu versenden.

Damit leidet dessen Qualität. Zum einen können ihm Fehler unterlaufen, die bei einem größeren Zeitfenster niemals passieren würden, zum anderen hat er nicht wirklich die Zeit, sich mit dem ausgeschriebenen Projekt oder ggf. der dahinterstehenden neuen Firma (sofern bekannt) ausreichend zu beschäftigen.

Die Konsequenzen von sehr kurzen Fristen

Die Marktsituation führt dazu, dass die Angebote tendenziell schlechter werden. Ein gewisser Druck ist zwar oft gut für die Kreativität. Doch extremer Zeitdruck führt zu sonst vermeidbaren Fehlern und Qualitätsverlusten.

Außerdem entgehen mit zu kurzen Fristen den Firmen mit Sicherheit auch oft wirklich gute Freelancer, weil diese eben nicht Däumchen drehen, sondern meistens gut beschäftigt sind und vielleicht gerade in besagten 24 Std. keine Möglichkeit haben, ihr Angebot zu versenden.

Zielkonflikte überall

Wir haben bislang in unserem Blog viele Anforderungen beschrieben, die an den Freelancer und sein Angebot gestellt werden. Hieraus ergeben sich im wesentlichen die folgenden Ziele:

  • Der Freelancer muss ein möglichst gutes und vollständiges Angebot erstellen.
  • Der Freelancer muss möglichst schnell auf eine Ausschreibung reagieren.
  • Der Freelancer muss sein fachliches Leben möglichst vollständig dokumentieren.
  • Der Freelancer darf in ein Angebot nur die relevanten Aspekte seines fachlichen Lebens übernehmen.

Ganz klar: diese Ziele stehen miteinander im Konflikt. Und der lässt sich mit den bislang vorhandenen Mitteln nicht wirklich lösen.

Beherrsche die Zielkonflikte

Wir haben sehr lange über diese Zielkonflikte nachgedacht und uns überlegt, wie man sie in den Griff bekommen kann. Unsere Antwort ist die HappyFreelancer-App.

Sie hilft dir dabei,

  • dein fachliches Leben vollständig und detailliert zu dokumentieren,
  • vollständige und qualitativ hochwertige Angebote zu erstellen,
  • die angebotenen Leistungen passend zuzuschneiden,
  • und in kürzester Zeit das Angebot zu versenden.

Fassen wir zusammen:

  • Die Angebotsfristen werden immer kürzer.
  • Nur, wer schnell reagiert, hat eine Chance.
  • Kurze Fristen führen zu Qualitätsverlust in der Angebotserstellung.
  • Mit HappyFreelancer steht dir ein Mittel zur Verfügung, das dir diese Zielkonflikte beherrschen hilft.

In unserem nächsten Blogbeitrag sehen wir einem Freelancer über die Schulter, der auf eine Ausschreibung ein Angebot senden will.

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