Wenn ein Freelancer ein Kurzprofil:Lebenslauf versendet…

Oft senden Freelancer auf die Ausschreibung eines Projektes ein Kurzprofil zur Personalabteilung oder zu einem Recruiter, der von der Firma zwischengeschaltet wird. Diese Stellen möchten üblicherweise auch nichts anderes haben.

Doch hier lauert für den Freelancer schon das erste Problem. Denn ein Kurzprofil kann man in etwa einem Lebenslauf gleichsetzen. Dieses Kurzprofil sagt im Normalfall nur aus, was der Freelancer kann und wo er diese Kenntnisse zu welcher Zeit erworben hat. Punkt. Es gibt keine offensichtlichen Prioritäten und enthält u. U. auch Sachen, die thematisch gar nicht zu dem ausgeschriebenen Projekt passen. Darüber hinaus enthält es üblicherweise keine weiteren Angaben, die für den Freelancer für speziell dieses Projekt von Wichtigkeit sind. Es ist somit definitiv kein Angebot.

Invitatio ad offerendum …

Wie war das nochmal? Eine Ausschreibung ist eine Einladung zur Abgabe eines Angebots. Ein Kurzprofil ist aber kein Angebot. Da passt doch etwas nicht zusammen!

Eines der Risiken, die hier verborgen sind ist, dass die ausschreibende Firma ein Angebot erwarten könnte/sollte – und ggf. das eingehende Kurzprofil als solches behandelt. Das heißt wiederum, der Freelancer hat schlechte Karten. Denn er hat nicht auf seine eigenen Rahmenbedingungen hingewiesen. So etwas hinterher noch wie ein Taschenspieler aus dem Hemd zu zaubern, ist aber sehr schwierig.

Fassen wir zusammen:

• Ein Kurzprofil kann einem Lebenslauf gleichgestellt werden, ist aber kein Angebot

• Auf eine Ausschreibung folgt üblicherweise ein Angebot

In unserem nächsten Blogbeitrag gehen wir auf den Angebotsprozess bei Dienstleistungen ein.

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